Bachtelgebiet

Die Geschichte der Genossenschaft

Bereits am 8. Januar 1921 beschlossen die Bachtelianer im Restaurant „Rössli“ in Wald die Gründung der „Genossenschaft Bachtel-Kulm der SAC-Sektion Bachtel“ (GBK). Erste Aufgabe der jungen Genossenschaft war die Instandstellung der während vieler Jahre vernachlässigten Liegenschaft. Die Genossenschafter erlebten auch, dass das Verpachten eines Bergrestaurants nicht einfach war, was auch heute noch seine Gültigkeit hat. Mit unfähigen Wirten musste sich auch die GBK abmühen. Das Führen eines solch wetterabhängigen Gastbetriebes stellt hohe Anforderungen an Wirt und Belegschaft, denen nicht alle gewachsen sind.


Ziel der Genossenschaft ist die Erhaltung des Bachtels als Naherholungsgebiet der Zürcher Oberländer. Diese Ausgabe erfüllten bis heute alle Verantwortlichen der Genossenschaft aufs Beste.


Eine nicht einfache Aufgabe stellte sich dem Vorstand beim Umbau und der Sanierung des Hauses im Jahre 1986/87. Doch gelang es unter Mithilfe fähiger Architekten den Bachtel neu zu gestalten ohne dass das Äussere seinen Charakter verlor.


Die Genossenschaft Bachtel-Kulm ist eine eigene Körperschaft ausserhalb der SAC Sektion Bachtel. Allerdings konnte lange nur Mitglieder der Sektion Bachtel Genossenschafter/in werden. Im Hinblick auf die Bauarbeiten 1986/87 konnte der Kapitalbedarf nicht mehr alleine durch die Bachtelianer gedeckt werden. Man lud mit Erfolg auch Mitglieder der Réunionssektionen und mit dem Bachtel sonst wie verbundene SAC-ler zum Zeichnen von Genossenschaftsanteilen ein und stellte so den Kapitalbedarf für das Bauvorhaben sicher.


Alljährlich im Mai findet die Genossenschaftsversammlung auf dem Bachtel statt, bei der der Vorstand Red und Antwort über seine Tätigkeiten im verflossenen Jahr gibt. Das anschliessend aufgetragene Essen ist der Gewinnanteil für die Genossenschafter/innen. Den Schoppen Wein dazu spendiert traditionsgemäss der Wirt.


Das Bachtelhaus ist bereits über 100 Jahre alt. Trotz der 1986/87 erfolgten Renovation stellt das Gebäude grosse Anforderungen an die GBK. Der Vorstand ist sich bewusst, dass er der Nachwelt eine gut erhaltene Liegenschaft übergeben muss. Deshalb bemüht sich der Vorstand intensiv um den Unterhalt der Gebäude und Einrichtungen.

Der SAC Bachtel und sein Hausberg

Wie der Sektionsname aussagt ist das Oberländer Wahrzeichen, der Bachtel, der Namensgeber der Sektion Bachtel. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass die Bergkuppe mit Restaurant und Turm die Fürsorge der „Bachtelianer“ – so werden die Mitglieder des SAC Bachtel im Oberland genannt – geniesst. Bereits in der Gründerzeit fanden sie sich zu vielen Zusammenkünften auf dem Bachtel ein. Auch pflegten sie Wege und Stege um den Zugang zu erleichtern. Ein Pflanzgarten mit über 300 verschiedenen Sorten wurde durch die Mitglieder auf dem Hausberg angelegt um die Attraktivität der Zürcher Oberländer Kuppe zu steigern. Ein Schock war es daher, als am 1. Oktober 1893 das Bachtelhaus samt den dort eingelagerten Sektionsunterlagen bis auf die Grundlagen niederbrannte. Bereits damals wurde diskutiert ob die Sektion Bachtel die Liegenschaft Bachtel Kulm kaufen soll. Das Vorhaben lehnten die Mitglieder damals ab, weil der Club dem Bau der Claridenhütte Vorrang gab. Das Bergrestaurant erstellte dann eine Bauherrschaft ohne finanzielle Hilfe des SAC.